Für die KSG 1 geht es um die Wurst

von Edmund Schad

Am Samstag ist der finale Saisonspieltag. Die KSG Neuhof braucht im direkten Vergleich gegen Mittelhessen den Zusatzpunkt zur Meisterschaft. GF Fulda ist in Heringen zu Gast und GH Rommerz verabschiedet sich daheim gegen Wetzlar aus der Liga.

 

Auf den Bahnen im Reiskirchener Bürgerhaus fällt morgen die Entscheidung im Titelkampf zwischen M85 Mittelhessen und der KSG 99 Neuhof. Aktuell liegt die KSG mit zwei Punkten in Front, sie braucht also aus der Partie noch den Zusatzpunkt zum Titel und Aufstieg in die Bundesliga. Ein Punkt würde reichen, denn in der Einzelwertung liegt Neuhof mit 37 EWP in Führung und kann damit von Meteor nicht mehr eingeholt werden.

Bei der KSG weint man in der Zwischenzeit dem verlorenen Punkt aus dem Heimspiel gegen Wetzlar nach, mit einem Dreier damals wäre schon alles in trockenen Tüchern. So wird es morgen in Reiskirchen sicherlich eine Zitter-partie werden. Die Bahnen im Bürgerhaus sind in diesem Jahr wohl nicht so ergiebig, wie die zuletzt erzielten Ergebnisse dort zeigen. Die Heimmann-schaft kämpft meist mit der 5000 Holz-Marke, Gastmannschaften brachten dort, mit Ausnahme von Wetzlar, das nur mit einem Holz unterlag, nicht mehr als 4800 Holz auf die Bretter. Mittelhessen hat in der Spitze einen breiteren Mannschaftskader als Neuhof. Anführer sind Sportwart Kai Bolte und Martin Albach, dahinter formieren sich Sascha Fink, Rolf Rohrbach, Rene Junge, Helmut Langstein und Robert Gellert ein. Und in der Rückhand hat man auch noch Alexander Lehnhausen und Michael Buhl. Bei Neuhof ist es da etwas schmaler bestellt, neben den gesetzten Dieter Möller, Werner Balzer, David Köhler, Boris und Jens Vogel stehen Mirco Kress oder Boris Henkel auf der sechsten Position zum Einsatz bereit. Die 99er werden aber nach dem Aus-wärtssieg bei GF Fulda mit breiter Brust die Reise nach Reiskirchen antreten und den Kampf aufnehmen. Schließlich wollen sie sich den aus dem Hinspiel abgegebenen Punkt zurückholen.

GH Rommerz steht ja bereits als Absteiger fest. Nach dem Zusatzpunktgewinn in Wettenberg will die Truppe im letzten Heimspiel gegen Wetzlar noch einen Sieg einfahren. Wetzlar ist zwar normalerweise eine sehr gute Auswärtsmann-schaft auf ergiebigen Anlagen, aber auf den Bahnen in Rommerz könnte sich die Truppe um Thomas Becker die Zähne ausbeißen. Entscheidend wird sein, wie sich bei Rommerz neben Joachim Fuß und Jürgen Pfeiffer der Rest der Truppe schlägt. Wenn Markus und Moritz Gärtner, sowie Marco Holzberg und Winfried Diel im oberen Bereich ihres Leistungsvermögens spielen können, sollte zum Abschluss ein Heimsieg möglich sein.

GF Fulda hat mit einem Mittelplatz sein Saisonziel erreicht und kann damit die Auswärtspartie in Heringen locker angehen. Wie auf seinen Heimbahnen wird das ESV-Team auch in Heringen teils schwierige Verhältnisse vorfinden. Daraus könnten sie aber einen Vorteil ziehen, denn wie daheim wird auf den Bahnen im Bürgerhaus Konzentration von der ersten bis letzten Kugel gefordert. Mit Markus Chowanietz, Carsten Warneke und Michael Mehler hat man gute Auswärtsakteure im Team, die Michael Wieczorek, Joachim Mehler und Matthias Erb oder Frank Habermehl mitziehen können. Vielleicht ist ja zum Saisonabschluss noch eine kleine Überraschung mit dem Zusatzpunkt drin.

 

Eine hochkarätige Partie steht in Sontra an, wo Waldbrunn/Hadamar zu Gast ist. Die Hausherren haben zuletzt daheim mit Zahlen über 5300 Holz geklotzt, aber auch Waldbrunn/Hadamar, zuletzt daheim mit neuem Bahnrekord, kann hohe Ergebnisse mitgehen. Mit einem Sieg kann sich Sontra Tabellenplatz drei sichern. Allendorf/Lda wird sein Heimspiel gegen den Vorletzten Wettenberg sicherlich zu einem Sieg nutzen.

Hessenliga – 18.Spt.

Heim

-

Gast

Punkte

EWP

Holz

Sontra

-

Waldbrunn/Had.

 

 

 

Heringen

-

GF Fulda

Sa.14

 

 

GH Rommerz

-

Wetzlar

Sa.14

 

 

Allendorf/Lda

-

Wettenberg

 

 

 

Mittelhessen

-

KSG Neuhof

Sa.14

 

 

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